Es lebe der Boulevard

In Istanbul ist eine Bombe explodiert und der Boulevard fragt:
Zünder aus Österreich?

In Australien brennt der Busch und der Boulevard fragt:
Brand mit Feuerzeug aus Frankreich gelegt?

In England erstickt ein Pakistani an seinem Frühstück und der Boulveard fragt:
War deutsches Vollkornbrot schuld?

Das Traurige daran? Soviel, dass es nicht auf eine Seite passt.

Feiern in Bayern

Man lernt echt nie aus. Beim Studium der Morgenzeitungen musste ich heute lesen, dass der bayerische Innenminister Joachim Herrmann (CSU), am 31.10. zu Ruhe und Besinnung aufgerufen hat, weil einen Tag vor Allerheiligen

Unterhaltungsveranstaltungen, die nicht dem ernsten Charakter dieses Tages entsprechen, in Bayern gesetzlich verboten sind.

Es gibt sogar ein Tanzverbot, welches die Fachbereichsvorsitzende der Gastronomie, Monika Poschenrieder befürchten lässt, dass es besonders wegen unterschiedlicher Regelungen in Österreich und Deutschland zu “Grenztourismus” komme. Skandal.

Ich will ja nicht meckern, aber ist es nicht mein eigenes Bier wie ich meine Tage und Nächte verbringe? Und, wie weit kann Staat mir verbieten zu tanzen oder tanzen zu lassen, wenn mir danach ist? Wird mir religiöses Verhalten hier aufgezwungenn und wenn ja, warum regen wir uns dann über Kopftücher auf? Erhalte ich als Unternehmer Umsatzausfallszahlungen, oder kann ich entgangene Einnahmen von der Finanz schätzen lassen und diese im Zuge der nächsten Bilanzerstellung steuerschonend verbuchen? Bayern macht es einem nicht gerade leicht. Trotz Bierzelt und Leberkäs.

Lieblingsbücher

Wenn es zwei Bücher gibt auf die ich niemals verzichten würde, dann sind es diese. Tradition schliesst Fortschritt nicht aus. Sie befruchtet.
Mir würde es nie einfallen meine Gedanken, Ideen, etc. steril in das Powerbook zu hämmern. Phantasien müssen ausgelebt, der kreative Prozess per Hand “gesichert” werden. Skizzen benötigen Papier und Ideen brauchen Raum um sich entfalten zu können.

Seelenlos wäre es einfach ein neues Dokument zu öffnen und es voll zu “tippern”. Unmöglich ist es zu versuchen etwas geordnet zu “erfassen” was noch jegliche Struktur vermisst und auch keine dulden würde. Paper rocks!

Nägel im Kopf

Wer heute nach lebend überstandenem Halloween über starke Kopfschmerzen klagt, kann das unerträgliche “hämmern” vielleicht damit begründen.

Pinhead Pumpkin by Abigail Glassenberg via Super Punch

Bei Freunden am Friedhof

Da heute ja Allerheiligen ist und so ziemlich jeder seine Gebeine brav auf den einen oder anderen Friedhof schleppt, habe ich mir gedacht ich tue selbiges und erweise meinen Freunden eine Ehre. Da meine Familie jedoch noch lebt und ich sonst keine Verwandten habe, habe ich mir gedacht ich besuche einfach mal ein paar aussergewöhnlichere Personen um ihrer “Verdienste” zu gedenken. Ohne mir dabei die Füsse abzufrieren.

Schwarz, stark, ungezuckert

Ohne den geht gar nichts. Schon gar nicht am Morgen. Und am Nachmittag. Und zwischendurch sowieso. So eine Sucht ist echt scheisse.

Kodak Moments

Soll ich die wirklich entwickeln lassen? Ich habe keine Ahnung mehr was da drauf ist. Sind mir gestern im Office irgendwie in die Hände gefallen. Alzheimer lässt grüssen. Mir blutet das Herz wenn ich dran denke, dass ich für die Entwicklung auch noch bezahlen soll. Sei´s drum. Ich will es wissen. Die Neugier tötet mich noch, irgendwann.

Online-Kunden sind Idioten

Wie bereits erwähnt, komme ich aus der Verlags- und Werbebranche. Deshalb meine ich, mir auch einbilden zu dürfen, etwas davon zu verstehen. Ebenso deshalb, würde ich persönlich nie (obwohl man niemals nie sagen sollte) Werbung als Publisher platzieren oder als Advertiser schalten, die derart nervig ist wie die hier.

Habe ich hier gemotzt und mich verladen gefühlt, so fühle ich mich hier nur mehr genervt. Was sicher nicht gerade im Sinne jenes Unternehmens ist, das mir sein Produkt bzw. seine Dienstleistung schmackhaft machen will. Es ist einfach penetrant aufdringlich und nervt. Nicht nur, dass man diesen Layer nicht einmal schliessen kann, nein, man muss ihn klicken und kann im Anschluss die Seiten schliessen um danach endlich dort hin zu kommen, wo man eigentlich hin wollte.

Wie schon erwähnt; sowohl Verleger wie auch Werber dürfen sich nicht wundern, wenn ihre Anstrengungen die Kunden zu erreichen, von Misserfolg und Ablehnung begleitet sind. Mit solchen Aktionen machen sie sich nicht beliebt und wer immer dafür verantworlich ist und solche “Kampagnen” kreiert, hat entweder keine Ahnung von Kunden und ihren Wünschen und Bedürfnissen, oder es ist diesen schlicht und einfach ***egal, weil sie Online-Kunden sowieso für Idioten halten.

Mit Sushi und Sake durch die Nacht

Sieht aus als würde ich heute im Studio übernachten. Der Whisky ist alle, die Arbeit wird nicht weniger und der Kühlschrank ist auch leer. Irgendwie läuft das nicht so wie ich es gerne hätte. Laut jammer und den Japaner anrufe. 1 x Sushi und eine Flasche Sake um alles leichter zu ertragen.

Auf nach Rio

Herrlich groovig. Da geht die Arbeit gleich viel leichter von der Hand.

Bankomat in Ketten

Österreichische Banken können einem heute schon wirklich leid tun. Nicht nur, dass jetzt auch noch die Bankenabgabe eingeführt wird, raubt man ihnen das liebe Geld sogar noch vor ihren Augen. Man “entreisst” es den armen Banken buchstäblich und sorgt für eine mediale Aufmerksamkeit die sie so gar nicht haben wollen. Wie sie doch generell so wenig Aufmerksamkeit wie möglich haben wollen. In Zeiten wie diesen.

Jetzt aber rüttelt man sogar an ihren Fundamenten und reisst aus diesen die reich gefüllten Geldmaschinen namens Bankomat. Jene Geldscheine spuckenden Automaten die den “Noch-Nicht-Hoffnungslos-Verschuldeten” und ihre Konten im Plus führenden Individuen in höchster Not zu Bargeld verhelfen sollen. Doch nichts da. Rotzfrech sind die Diebesbanden aus dem bösen Osten unterwegs und scheren sich weder um Kameras noch um sonstige nicht aktivierte Alarmvorkehrungen. Rein ins Foyer, Kette um die Kiste und mit Karacho aus der Verankerung gerissen. Statt mit zwölf nur mit 6 Bolzen “gesichert” (man muss ja sparen, in Zeiten wie diesen) und statt mit billiger Elektronik zur einfachen Ortung ausgestattet, nicht einmal ein Zettel für den Finder hinterlassen. Welch Verschwendung harter, aber gut versicherter Währung. (mehr …)

Irgendwie bluna heute

Wahnsinn ist die Folge eines scharfen Verstandes der überstrapaziert wurde.

Sofort eine ausgedehnte Pause einlegen muss.

Musikalischer Terrorismus

Ich weiss, dass man um Fortschritte zu erzielen, üben muss. Immer und immer wieder. Keine Frage. Nur Übung macht den Meister und Ausdauer und Ehrgeiz werden dann auch irgendwann belohnt. Deshalb habe ich auch vollstes Verständnis für jeden der etwas lernen will und übt.

Wofür ich allerdings kein Verständnis mehr habe, ist der Kerl über mir. Seit nunmehr einem Jahr hämmert er immer die gleiche Tonleiter in sein Klavier und bringt es nicht auf die Reihe diese fehlerlos zu spielen. Ich bescheinige ihm ja durchaus Ausdauer, aber was der auf diesem armen Klavier aufführt ist schlichtweg Folter. Tierquälerei. Terrorismus.

Seit 8 Uhr in der Früh versucht der Typ ober mir es irgendwie auf die Reihe zu kriegen, ohne Pause, immer und immer wieder, die gleiche Abfolge von Noten in die Tasten zu hämmern. Ohne Erfolg. Wenn es zwischenzeitlich nicht bereits schmerzen würde, wäre es einfach nur zum Heulen.

Ich werde mich jetzt auf die Piste begeben und eine Runde laufen gehen. Wenn der Kerl dann, wenn ich heimkomme, immer noch gnadenlos sein Klavier missbraucht, laufe ich vielleicht noch eine Runde amok. Damit die Nation am Feiertag auch wirklich was zum Feiern hat.

Depressionen oder Kino

40º im Schatten und 87% Luftfeuchtigkeit? Kein Problem. Minus 27º und eisiger Wind? Kein Problem. Strömender Regen und Blitz & Donner? Was soll´s? Macht mir alles nichts. Was ich aber absolut nicht ausstehen kann, ist wenn die graue Suppe am Himmel tröpfchenweise Wasser runter lässt, nicht Regen, nicht trocken, es einfach nur so nervig dahin nieselt. Alles grau in grau, kein echtes Licht, nass, kalt, wäähh halt.

Wie soll man bei so einem Wetter kreativ arbeiten? Bei solchen Verhältnissen kann man nur depressiv werden. Oder einfach aufhören und ins Kino gehen. Da ist es wenigstens richtig finster.

Wiener Kaffeekultur

Institution in Wien. Top-Adresse für Kaffeegeniesser. Fixpunkt wenn ich in der Stadt bin.

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