Haialarm in Sharm el Sheikh

Seit nunmehr elf Jahren tauche ich und habe schon das eine oder andere gesehen und vor allem auch gehört. Vor allem in Bezug auf Haie. Ich hatte schon einige von diesen netten Tierchen in meiner Nähe, fühlte mich einmal wohler und dann wieder nicht so ganz. Hing irgendwie von der “Stammeszugehörigkeit” der Kerle ab.

Jetzt hat wieder einmal ein Hai zugebissen und jemanden schwer sowie auch tödlich verletzt. In Sharm el Sheikh, in Ägypten. Einem Paradies für Taucher, laut Tourismusministerium und sonstigen “Kanälen”. In Wirklichkeit ein abgetauchtes Gebiet, das nur mehr Unwissende in Verzückung setzt.

Wie auch immer. Die Medien haben wieder ihre Schlagzeile und “Experten” schreiben soviel Schwachsinn, dass einem schlecht wird. Kompetent ist zu erfahren, dass sich Haie an sich auf hoher See herum treiben und sich dort Nahrung besorgen. Um im nächsten Atemzug darüber zu berichten, dass selbige wahrscheinlich durch die Harpunen-Jagd und das viele Blut in Küstennähe gelockt werden. Wer in Sharm und anderen Tauchgebieten in Ägypten mit einer Harpune zum tauchen aufkreuzt wird vom Guide fast umgebracht oder im schlimmsten Fall auf der Stelle ausgewiesen. Es ist dort sogar verpönt Handschuhe anzuziehen um all die Idioten davon abzuhalten jede Koralle anzugrapschen und gleich auch abzumontieren.

Was dem Fass den Boden ausschlägt ist jedoch die Meldung, dass jetzt

Experten aus den USA anreisen, um den Vorfall zu untersuchen.

Was gibt es da zu untersuchen? War es Mord? War es Selbstmord? Oder doch nur ein Unfall? Gibt es Zeugen, war der Hai alkoholisiert oder haben die Opfer gar Territoriumansprüche gestellt die nicht gerechtfertigt waren? Das Ergebnis der Untersuchung wird sicher mehr Aufschluss geben.

Gleichzeitig will der Gouverneur des Gebietes das verhängte Badeverbot ausweiten,

bis alle potenziell gefährlichen Haie vor der Küste gefunden und gefangen sind.

Rücken die USA jetzt mit CIA, Navy Seals und Power Rangers an um diese Biester zur Strecke zu bringen? Und wo bringen sie die gefangenen Haie hin? Nach Guantanamo? Oder doch nur ins nächste Haus des Meeres? Wird gefoltert und wenn ja, wie weit kommt man bei den Kerlen mit Waterboarding? Wird der Hai gestehen? Man wird es lesen. Ich bin mir da ganz sicher.

Fakt ist: Es wird immer wieder Zwischenfälle mit Haien geben. Das ist definitiv unvermeidbar. Was mir aber als Taucher persönlich auf die Nerven geht, ist immer diese idiotische Berichterstattung und reisserische Darstellung eines (meist) Weissen Haies mit weit aufgerissenem Maul und Blut auf der Nase. Aber irgendwie muss ja der Thrill aufrecht erhalten werden.

Bettler, Obdachlose und Gescheiterte

Wenn ich in der Stadt zu tun habe, nehme ich gerne die U-Bahn und erspare mir so die nervende Parkplatzsuche. In den diversen Stationen bleiben mir deshalb auch die zahlreichen Obdachlosen und Bettler nicht verborgen und ich werfe immer wieder mal etwas in die Schale. Immer mit dem Hintergedanken, dass dieses Schicksal jedem schneller passieren kann als einem lieb ist. Ausserdem lernt man im Laufe der Jahre schon ein wenig zu unterscheiden, wer jetzt ein “echter Bedürftiger” ist und wer nur ein lausiger, fauler Schnorrer.

Was mir aber unsäglich auf die Nerven geht, sind all diese rumänischen, bulgarischen und von sonstwo hinterm Balkan herbeigekarrten, verkrüppelten Individuen, die man vor die Supermärkte setzt und sie fortlaufend “bittä, dankä, alles gutä” aufsagen lässt. In der Hoffnung auf das Mitleid der Menschen, von denen sich aber die meisten nur genötigt fühlen ob soviel zur Schau gestellter Verstümmelung.

Für Ihren körperlichen Zustand können diese Menschen nichts. Keine Frage. Dass diese Menschen von selbst ins Land gekommen sind, daran glaubt aber auch keiner. Aber die, die diese armen Krüppel zum Betteln auf die Strasse setzen, unterstützt man aus dem Sozialfonds und schiebt ihnen zu den paar Euros von der Strasse nocht tausend hinterher. Während der, der einmal Ingenieur war obdachlos ist, weil seine Frau ihn nach der Scheidung bis aufs Hemd gepfändet hat, er dann noch seinen Job verlor und am Ende seinen Frust in Alkohol ertränkte. Das Leben kann echt scheisse sein.

Gelber Abfall

Ist von einer Datei irgendwie übrig geblieben. Denke ich mache mir ein Poster davon.

New Yorker Nostalgie

Wieder einmal eingetaucht in die Geschichte einer Stadt, die mich schon immer fasziniert hat und es noch immer tut. Die Brooklyn Bridge, damals noch ein Wunderwerk und eine majestätische Erscheinung, heute nur noch fixer Bestandteil zwischen Brooklyn und Manhattan und nicht weiter beachtet. Bild: Library of Congress

Punsch am Spittelberg

Kaum wieder daheim in den eisigen Gefilden, musste ich gleich mal zum Aufwärmen auf einen richtigen Punsch gehen. Dazu bin ich auf den Christkindlmarkt am Spittelberg im 7. Wiener Bezirk gedüst. Dort ist es wie in einem Dorf, das mitten in der Stadt liegt. Klein, enge Gassen, wenig Touristen und nicht so “hip & chic” wie auf dem Rathausplatz. Dass man für einen Punsch auch keinen Kleinkredit braucht ist eine erfreuliche Begleiterscheinung. Weshalb dann auch ein zweiter Eimer in die Kehle floss.

Wikileaks im Wettbüro

Wikileaks ist wieder frech und mutig und veröffentlicht ganz viele böse Sachen, die die Amis angestellt und so von sich gegeben haben.

Dass “Merkel selten kreativ” sei, ist da zu lesen. Was aber auch nicht wirklich kreativ ist, weil nichts Neues.

Dass “Sarkozy ein Kaiser ohne Kleider” sei, kann man vernehmen. Ist aber auch der ganzen Welt bekannt. Ein von Komplexen getriebener, seinem Vorbild Berlusconi nacheifernder Gnom.

Putin soll ein “Alpha-Rüde” sein und Medwedev ein wenig “blass und zögerlich”. Wie sonst, steht er doch im Schatten seines Vorgängers und darf nur auf “Befehl” den Bösen raushängen lassen. Also auch nicht Neues.

In dieser Tonart geht es weiter und all das veröffentlichte Zeug reisst einen nicht wirklich vom Hocker. Viel interessanter wird der Rest sein, der über Strategien, Intrigen, Spionage-Affären und sonstige Aktionen der USA noch zum Vorschein kommen wird.

Wobei auch da nicht wirklich grosse Überraschungen zu Tage kommen werden. Vielmehr wird es interessant sein Wetten abzuschliessen, wie lange der Gründer und Betreiber von Wikileaks noch auf dieser Erde weilen wird.

Warnung an alle Frauen!

Gerade ist folgende Warnung in meiner Mailbox eingegangen:

Warnung an alle Frauen! Wissenschaftler haben entdeckt, dass das traurigste Tier der Welt der Mann ist. Er hat Brüste ohne Milch, einen Vogel ohne Flügel, Eier ohne Schale und einen Sack ohne Geld. Es scheint, dass ca. 80 % der Frauen nicht heiraten, weil es sich wegen 70 Gramm Fleischwurst nicht lohnt, das ganze Schwein zu halten.

Ich fühle mich gedemütigt. Diskriminiert. Und kann mich keinem Verein anvertrauen. Ich gehe in die Wanne und bereite meinem nutzlosen Dasein ein Ende.

Drogen-Rassismus in Amsterdam

Einmal unabhängig davon betrachtet wie man zu Drogen (inklusive Alkohol und Nikotin) steht, wäre es interessant zu wissen, nach welchen Kriterien die EU Gleichheitsgrundsätze bewertet bzw. europäische Grundfreiheiten etc., definiert.

In Holland soll es jetzt den Coffeeshops an den Kragen gehen und man will tatsächlich Nicht-Holländern den Besuch besagter vegetarischer Hochburgen verbieten und nur mehr “Einheimischen” Zutritt gewähren. Demnach würde ein Taubstummer Kiffer nur mehr mit Nationalitätsnachweis Eintritt erhalten und der Rest nur mittels Personalausweis oder Reispass.

Drogentourismus hin oder her. Drogenpolitik (wenngleich es fast keine verlogenere gibt), dito. Aber DAS ist Rassismus und Beschneidung von persönlichen Rechten sowie Diskriminierung eines jeden Europäers in Reinkultur.

Wenn es mir als EU-Bürger nicht mehr gestattet sein soll mich in einem EU-Mitgliedsstaat frei zu bewegen und selbst entscheiden zu können wo ich meinen Gelüsten nachgehe und welche “Geschäfte” ich frequentieren darf, dann frage ich mich leise, wo die Geschichte endet.

Darf ein Gastwirt in Zukunft einem Ägypter, der holländische Blumen verkaufen will, den Zutritt verwehren? Mit dem Hinweis, dass in seinem Lokal nur frische Rosen aus Österreich verkauft werden dürfen?

Dürfen skandinavische Touristen in England keine Pubs mehr besuchen, weil sie spätestens nach vier Getränken stockbesoffen sind und ausser Kontrolle geraten?

Dürfen spanische Touristen keine Trinkhalle in Bayern mehr aufsuchen, weil man nichts mit Tierquälern und sonstigen Toreros zu tun haben will?

Wird sicher interessant sein zu beobachten, wo diese Reise hin führt. Noch zehn Jahre und die EU brennt lichterloh.

Österreich verblödet immer mehr

Wenn es nicht so traurig wäre, wäre es eigentlich nur mehr zum Lachen. In Österreich haben die 5000 Teilnehmer am PISA-Test derart schlecht abgeschnitten, dass man das Ergebnis sogar nachgerechnet hat weil man es nicht glauben konnte. Es wurde festgestellt, dass die Kinder “sehr schlecht lesen”. Was wieder die Frage nach dem “Warum” aufwirft.

Ist es die seit Jahren falsche, ignorante und an Sachkompetenz fehlende Bildungspolitik der Sozialisten (die noch immer im frühen 20. Jahrhundert leben)?

Sind es Klassen in denen 63% “Nicht-Österreicher” sitzen die entsprechend mehr Aufmerksamkeit benötigen, die dem eigenen Nachwuchs somit fehlt?

Oder sind es sogar die Computer die unseren Kindern heute alles per Knopfdruck, bunten Buttons und sonstigen visualisierten Hilfen erleichtern?

Sicher alles Gründe dafür, auf die eine oder andere Art und Weise. Dabei wurde hier noch nicht einmal das typische Unterschichten-Fernsehen angeführt, das einen wesentlichen Teil zur flächendeckenden Verdummung der gesamten Bevölkerung beiträgt. Und zwar gezielt und ganz bewusst.

So gesehen sollte man sich bereits heute fragen, wie man mit den Menschen die des Lesens nicht mehr mächtig sind in 20 Jahren umgehen wird. Wie man mit dieser Rasse “”bildverarbeitender” Ausführungs-Gehilfen klar kommen kann und wie man sich vor Menschen mit jeglicher Intelligenzbefreiung schützen kann.

Denn eines ist sicher: Wenn 17-jährige Jugendliche heute Graz als Hauptstadt von Innsbruck angeben und die Türkei nach ihrer geografischen Lage befragt nach Italien verlegen, wenn ebensolche 64 geteilt durch 8 im Kopf rechnen müssen und als Ergebnis 9 “errechnen”, dann darf man sich nicht wundern, wenn die ganze Kiste einfach den Bach runter geht. So das nicht vorher schon die EU geschafft hat.

Mist!

Die habe ich verpasst. Ob sie jemals wiederkommt?

Preisauszeichnung für Masochisten

So macht einkaufen Spass. Ein Sixpack Corona kostet 9,54 Euro. In diesen 6 Flaschen sind exakt 1,98 Liter drin und 500ml kosten 2,41 Euro. Wenn man jetzt noch berücksichtigt, dass in einer Flasche jedoch 0,33cl drin sind, dann ist es äusserst sinnvoll den Preis für 500ml anzugeben. Wo es Corona auf der ganzen Welt in Gebinden dieser Grösse gar nicht gibt. Echt clever.

HEAT zu heiss für USA

Amerikanische Kinder tragen Waffen und “schützen” sich und ihre Kumpels vor dem “Feind”. Amerikanische Kinder fahren Autos und fluchen wie ein Hunnenführer. Amerikanische Kinder kiffen und koksen bis ihre Köpfe platzen und dealen mit allem was Mutter Erde zur Verfügung hat. Amerikanische Kinder fressen Pommes und Burger bis zur Bewegungsunfähigkeit und schütten im Laufe ihrer “Jugend” tausende Liter “Soft-Drinks” in sich hinein. All das ist amerikanische Normalität. Wenn es jedoch darum geht die amerikanischen Kids vor dem Teufel zu bewahren, dann ist Schluss mit lustig.

Aus diesem Grund wurde auch lautstark gegen den neuesten Werbeclip von Beyoncé Knowles protestiert und Zoff gemacht. Der Clip für ihr Parfum HEAT sei viel zu heiss und auf der Stelle aus dem Nachmittagsprogramm zu verbannen und erst ab 19:30 im Abendprogramm auszustrahlen. “Die Kinder sind gefährdet”, schrie man wieder. Wie schon beim Super Bowl 2004, als Justin Timberlake und Janet Jackson die gesamte amerikanische Nation an den Rand des Untergangs brachten und Nipplegate in die TV-Geschichte einging.

In den USA werden jedes Jahr über 700 Millionen Porno-Videos ausgeliehen. Es werden jährlich zehn bis fünfzehn Milliarden Dollar für Pornografie ausgegeben. Das ist mehr als für Kinokarten oder Videospiele. Auch mehr als für Football, Baseball und Basketball zusammen. Und das heisst was!

Heute aber bringt Beyoncé die Kids in Gefahr. Weil sie ein heisses rotes Kleid trägt? Fast könnte man zur Ansicht kommen, dass der Amerikaner die grösste Angst vor seiner eigenen Phantasie hat. Es muss ein Alptraum sein sich nicht dagegen wehren zu können. In diesem Fall hilft nicht einmal die Waffe unterm Bett. Und in den Krieg zu ziehen geht auch nicht. Echt angeschissen, Cowboys.

Online-Redaktion Teil 3

Ist doch schön zu sehen, dass die beiden auch gleich eine SPAR-Filiale ums Eck haben und auf Hilfe vom österreichischen Nahversorger zählen können.

Dem Datum zufolge, dürfte der Online-Redakteur auch gerade wieder aufgewacht sein.

Du siehst scheisse aus

Wenn einem jemand unverfroren ins Gesicht sagt, dass man “echt scheisse” aussehe, sollte man das nicht allzu wörtlich nehmen.

Terrorist in Ausbildung

Ich stelle mal eine ganz dumm-dusselige Frage und bin mir sicher, diese Frage stellen sich auch einige andere “da draussen” in der Bundesrepublik Germanien.

Jörg Ziercke, seines Zeichens Präsident des deutschen Bundeskriminalamtes, geht davon aus, dass es in der Bundesrepublik 1000 gewaltbereite Islamisten gibt. Den so genannten “harten Kern” schätzt man beim BKA auf 130 Personen. Davon sind laut Ziercke 30 bis 40 Personen in Terrorcamps ausgereist um dort das “Handwerk des Terrors” zu lernen. Welch romantische Job-Beschreibung man doch für hinterlistige Mörder erfinden kann.

Jetzt aber kommts: Die Hälfte davon sei wieder nach Deutschland zurückgekehrt und Zierke meint ganz präsidial dazu:

“Der islamistische Terror ist präsenter denn je.”

Unglaublich, welch Weisheit hier verkündet wird.

Was ich mich deshalb frage, ist einfach: “Wenn ich weiss, wie viele zu ihrer “Aus-und Weiterbildung” in die Terror-Hochburg ausgereist sind (und ich bin sicher das BKA weiss auch WER diese sind), warum lasse ich sie dann, trotz meines Wissens, wieder unbehelligt in Deutschland einreisen?”

Blöde Frage. Ich weiss. Aber manchmal wird man einfach nicht schlauer.

FÜR WEINFREUNDE & GENIESSER

STICHWÖRTER