Die Sache mit den Autoreifen

Habe ich kürzlich irgendwas von Frühling gefaselt? Dann war das wohl noch im Fieberwahn. Denn wenn ich heute aus dem Fenster schaue sehe ich Schnee! So gesehen bin ich ja wieder froh, dass ich mit dem Kauf neuer Sommereifen gewartet habe und noch die Wintergummis auf der Kiste habe. Ich könnte zwar noch die alten Patschen aufziehen, aber spätestens in ein paar Monaten sind die hinüber und es bleibt mir wohl oder übel nichts anderes übrig als wieder Kohle für Gummi auszugeben. Und das ist in der Regel immer mit körperlichen Schmerzen verbunden. ‘Schuhfetischisten’ wissen wovon ich rede. Ein Auto ohne die richtigen Felgen und die richtige Bereifung sieht einfach traurig aus. Um es vornehm auszudrücken.

reifenausschnitt Und weil ich eben zugewartet habe bin ich (weil ich ja länger krank war und genug Zeit hatte im Netz herum zu wuseln) auf die Seite eines österreichischen Reifenversandes gestossen. Wusste gar nicht, dass man hier schon so fortschrittlich ist. Jedenfalls werde ich mir mal vier nette Gummis dort aussuchen und mir eine Stange Geld sparen. Die Preise sind nämlich doch ein Stück günstiger als im Laden und warum soll ich die Kohle beim Fenster raus werfen? Die Kiste frisst sie mir sowieso laufend ungeniert aus der Hand und beisst sogar noch rein.

Bleibt dann nur noch zu hoffen, dass bis die neuen Reifen geliefert werden auch der Schnee da draussen weg ist, denn ab April ist offiziell Sommerreifenzeit und da will ich Sonne und trockene Strassen haben. Mir reicht es nämlich mit dem Dreck schön langsam. Irgendwann muss nämlich Schluss damit sein.

Haushaltsüberschuss & ein gepflegtes Guinness

Nachdem die letzten Wochen hier wegen gesundheitlichem Totalausfall so ziemlich alles liegen geblieben ist und ich am Ende fast erstickt bin in diesem Chaos, habe ich am Wochenende mal so richtig Tabularasa gemacht. Das hat aber vorranging nicht mit Aufräumen in der Bude begonnen, sondern mit einem ausgedehnten Stadtbummel inklusive Massenhortung hochwertiger Nahrungsmittel. Lieferdienstfutter hängt mir jetzt nämlich vollständig und definitiv zum Hals raus und ich denke ich werde die nächsten vier Jahre weder Pizza, noch Ente, noch sonst irgendwas aus irgendwelchen Höllenküchen bestellen. Ich werde gleich wieder krank wenn ich nur daran denke. Der einzige Vorteil dieser ganzen Sache war, dass ich keine Kohle ausgeben konnte und somit einen bedenklichen Überschuss in der Haushaltskasse angehäuft habe. Dank höchster kreativer Anstrengung ist es mir aber gelungen diesen Überschuss am Wochenende vollständig abzubauen, weil ich defintiv jeden Scheiss eingekauft habe auf den ich die letzten Wochen verzichten musste und ich natürlich unheimlichen Gusto hatte. Deshalb merke: GEHE NIEMALS MIT ENTZUGSERSCHEINUNGEN EINKAUFEN! Soviel dazu.

Natürlich war auch sonst noch einiges zu erledigen und so habe ich auch meine (hoffentlich) letzten verbliebenen Bakterien auf meinen Geheimrat übertragen. Für das was der kostet, darf er schon ein wenig Risiko eingehen. Was besonders Spass gemacht hat war dann ein schönes gepflegtes Guinness als Stärkung und am Heimweg der obligate Espresso in meiner obligaten ‘Haltestelle’. Das Chaos das teilweise noch immer in der Bude herrscht werde ich im Laufe dieser Tage angehen, denn was jetzt als erstes auf mich zukommt ist schreiben, schreiben und nochmals schreiben. So im Rückstand war ich zuletzt ungefähr 1998, oder so. Also geht es wieder an die Tasten. Aber vorsichtig, man ist ja noch schwach und braucht entsprechend Pausen. Deshalb mache ich mir jetzt mal einen richtig starken Kaffee. Schwarz und ohne Zucker. Wie gehabt. Man liest sich.

Back on track

Da isser wieder. Zwar durchgemanscht nach einer langen Grippe die mich echt voll in die Kiste gedrückt hat, dafür aber jetzt wieder umso abgespeckter. Sieben Kilo in drei Wochen sind schon hardcore, dafür passt mir wieder meine ‘Standardgrösse’ tadellos. Irgendeinen Vorteil muss die Sache ja auch haben. Zuerst habe ich voll die Arbeit gefressen zu Jahresbeginn, dann bin ich mit dem Schreiben nicht mehr nachgekommen und als endlich Ruhe einkehren sollte, bin ich wieder voll auf die Fresse geklatscht. So eine Grippe hatte ich noch nie und kann auch gerne in Zukunft darauf verzichten.

Dann gab´s endlich grünes Licht für Töchterchens erste eigene Wohnung (der Vertrag ist unterfackelt) und für das wichtigste in einer neuen Bude; eine gescheite Küche (heute gekauft). Die bitte wer standegemäss einweihen darf? ICH, natürlich! Kaum dass alles erledigt war, kam der Rückfall, weil ich Depp mich zwei Stunden in den Reitstall stellen musste um Töchterchens neues junges Pferd dabei zu beobachten wie es permanent über seine eigenen Füsse stolpert. Also wieder zurück ins Bett und voll den Schub ausgefasst. Was ist eigentlich die Steigerungsform von Scheisse? Jedenfalls hoffe ich, dass ich Ende der Woche wieder am Damm bin und dann geht es hier wieder weiter. Für heute war´s das. Ich werf´ mich wieder in die Kiste und schau wie lange ich überlebe.

Der Witz des Lebens & eine Flasche Schampus

Der Witz an einem nicht wirklich planbaren Lebenswandel ist der, dass es im Grunde genommen egal ist was wann wo passiert, weil es sowieso immer dann dort dann passiert, wann und wo man es nicht erwartet. Kapische? Und deshalb gibt´s jetzt, um halb eins in der Früh auch ein verspätetes Abendessen mit Crémant. Der mindestens genausoviel wert und in der Regel noch besser als banaler Schampus á la Bollinger und Roederer ist. Ich hab´ mir jetzt ´ne Flasche von Stéphane Tissot aufgemacht und häng´ die Füsse in die Schüssel. Muss ja morgen wieder früh raus. Zumindest steht es so am Plan.

Crémant du Jura

+/- und der Sinn von Freitagen

Der Nachteil wenn man noch andere Seiten betreibt und dort ein entsprechendes Volumen abzuarbeiten hat ist eindeutig der, dass andere Seiten irgendwie ein wenig darunter leiden. So wie hier, im Moment. Wenn man dann auch noch permanent irgendwo unterwegs ist, ist das auch nicht gerade hilfreich. Und weil ich heute schon wieder so gut wie ‘draussen’ bin um mir den Hintern in der Stadt abzufrieren bzw. mir die Absätze abzulaufen geht sich nicht einmal mehr meine schedule of today aus. Ist aber wurscht, weil sich sowieso wieder alles anders als geplant ergibt und ich am Ende des Tages einfach Fünfe grade sein lass´. So wie üblich. Wie es sich gehört für einen echten Freitag. Ich wünsche was.

Fängt ja schon beschissen an

Es ist zum Kotzen. Jedes Jahr der gleiche Dreck. Immer zum Jahreswechsel, wenn ich mal ein paar Tage nur faul in der Gegend herumhänge, erwischt es mich. Fast hat es den Anschein als würde mein zweites Ich nur drauf warten bis ich so richtig tiefenentspannt bin, um mir dann von hinten die Hacke ins Kreuz zu schlagen. Fühle mich wie das Michelin-Männchen, wie Watte, bin knieweich und das Fieber will nicht wirklich so richtig ausbrechen. Es glost so irgendwie vor sich hin und fühlt sich an, als würde es nur darauf warten bis ich einen falschen Schritt mache. Ist ein Scheiss-Gefühl so benebelt rumzuhängen und nicht zu wissen wann die Explosion erfolgt. Ich mach mir noch ´ne Kanne Tee und harre der Dinge. Das Jahr fängt wie immer beschissen an!

Alles überlebt, die Kacke geht von vorne los.

Wie jedes Jahr eigentlich. Zuerst immer das totale Chaos und dann die Erkenntnis, dass im Grunde alles beim Alten ist, sich nur das Datum im Kalender geändert hat. Trotzdem nachträglich ein PROSIT 2013 allen die erst jetzt wieder aufgewacht sind. So wie ich.

Frohe Weihnachten und so…

frohe weihnachten

Nix Lebkuchen. Nur Brot & Wein.

Ab nach Nürnberg. Man sieht sich.

Macht 570,- Euro

Kaum lässt man mich wieder einmal in die Wildnis artet die ganze Sache im Chaos aus. Hatte eigentlich nur vor mir die Wiese nachmähen zu lassen und dann das. Mein Friseur krank geworden und die Vertretung noch mit einer City-Tussi beschäftigt. Kein Problem, für solche Notfälle gibt es Kaffeehäuser. Welches in meinem Fall der nahegelegene Fetzentempel auf der Kärtner Strasse war. Irgendwie logisch, dass mich dort eine Jacke angehüpft ist und “nimm mich mit” geschrien hat. Macht 350,- auf die Schnelle. Dann rasch zur Aushilfshaarbetreuerin gedüst, Fingerchen maniküren und die Wiese mähen lassen. Macht 80,- für die Schönheit. Dafür durfte ich eine Weile im Warmen sitzen. Immer wenn ich in der Stadt bin falle ich dann auch bei meinem Lieblingsbäcker in der Naglergasse ein um wirklich hochwertige Ware zu erstehen. 1 kg Bio-Roggen-Honig-Lavendel-Brot (übrigens der absolute Hammer) und 2 Bio-Oliven-Tomaten-Ciabatta (noch grösserer Hammer) eintüten lassen. Macht 15,- um wieder daran erinnert zu werden was ‘echtes Bio’ wirklich kostet. Weil ich keine Zeit mehr hatte und noch was für heute Abend brauchte, bin ich rasch noch beim neuen Nahversorger am Hohen Markt eingefallen. Ein wenig Serrano, ein wenig Käse, frische Kräuter zwei holländische Biere von denen ich noch nie was gehört habe und ein paar andere Kleinigkeiten für den abendlichen Gusto. Macht 55,- für den Start ins Wochenende. Und weil es grad am Weg lag noch zwei Kilo Kaffee im Dritte Welt Laden eingekauft und ins Schwarze Kameel auf einen Imbiss und einen Espresso abgebogen. Macht zusammen 70,- für Kaffee und Kaffee. In Summe 570,- für einen Ausflug in die Stadt. Und ich wollte doch nur zum Friseur. Schönes Wochenende!

Warten auf den ersten Punsch

In Kürze öffnen wieder die ersten Punschhütten in Wien und wenn das wettermässig so weitergeht hier, dann stehen die Chancen heuer gar nicht so schlecht, dass man seinen Punsch wieder einmal mit Schnee unter den Füssen geniessen kann. Alles andere ist nämlich langweilig und macht nicht wirklich Spass. Zum Punsch trinken muss es am besten richtig kalt sein und wenn geht auch noch kräftig runter schneien. So wie das nämlich voriges Jahr stattgefunden hat war es lähmend. Alles grau, relativ warm und eine Stimmung an den Ständen die voll eigenartig war. Also, Schnee muss heuer her!

Und weil man dafür auch entsprechend ‘gewandet’ sein sollte düse ich mit allerliebster Tochter wieder mal in das Fetzendorado nach Parndorf ins Burgenland, um für alle Eventualitäten gerüstet (eingekleidet) zu sein und um ein wenig Plastik zu ‘verbrennen’. Bei gefühlten hundert Läden von denen man in mindestens neunzig einfallen muss ein Klacks. Erfahrungsgemäss hat allerliebste Tochter am Ende zehn Taschen die sie nach Hause schleppt und ich bestenfalss zwei. Nicht weil ich weniger brauche oder finden würde, sondern weil ich einfach nicht dazu komme und die ganze Zeit hinter ihr von einem Laden in den anderen stolpere.

In diesem Fall empfehle ich ihr dann wieder einmal ein wenig in den Cecil.at Shop reinzuschauen damit ich auch für mich in Ruhe zum Einkaufen komme und nicht noch einmal da runter düsen muss. Allein versteht sich. Denn nur in diesem Fall habe ich genug Zeit mich den ganzen Tag lang rumzutreiben und die echte Chance zu Klamotten zu kommen. Wenngleich, die Rennerei ist auch kein Zuckerschlecken. Aber was tut man nicht alles um fürs Feiern fein rausgeputzt zu sein? Jetzt fehlt dann nur noch, wie schon erwähnt, der Schnee und alles ist in Butter. Der Winter kann kommen, Weihnachten ebenso und wenn der Punsch schon alle ist, dann steigen wir auf Glühwein um. Zum Wohl und immer schön trocken bleiben!

Feiertag in Ösistan

Heute ist Nationalfeiertag. In Ösistan. Ganz Österreich feiert weil das ein langes Wochenende bedeutet und ich freue mich, dass endlich ein paar Tage kein Telefon läutet und ich in Ruhe durcharbeiten kann. Erfahrungsgemäss sind das die besten Tage weil da immer echt was weitergeht. Ich mache dafür dann nächste Woche von Donnerstag bis Sonntag blau und lass mir die Sonne auf den Bauch scheinen. So sie jemals wieder rauskommt. Alles ist nur grau in grau. Das perfekte Wetter zum arbeiten. Oder um im Bett zu bleiben. Ich werde mal die French Press füllen und dann loslegen. Ich wünsch was.

Blutrausch in der Küche

Wenn man zu blöd ist eine Dose Tomaten ohne sich selbst zu verstümmeln aufzumachen, dann sollte man das Kochen vielleicht sein lassen und besser den Futterservice anrufen. Ich blute wie eine Sau wegen diesem blöden Blechzeug! Und weil kein Pflaster im Haus ist habe ich die Blutung, ganz Heimwerker-like, mit Tixo gestillt und so den Blutrausch in der Küche verhindert. Gott sei Dank ist nichts in den Topf getropft und hat die Suppe auch noch versaut. Reicht wenn der Boden aussieht wie nach einem Meuchelmord. Mahlzeit.

Herbst am Wasser

So schaut´s aus am Wasser. Finally it´s herbstlich und in Kürze öffnen die Punschhütten wieder ihre Schleusen. Der Winter kann kommen.

Die Uhr tickt

Kaum ist man ein paar Tage nicht da, darf man bei seiner Rückkehr erstmal an die 400 Spams entfernen. Ich hasse diese Botfarmen die Millionen dieser Scheissdinger aus dem Ärmel schütteln und alles was nicht 16-fach abgesichert ist einfach zumüllen. Assholes!

Wie auch immer, ich lebe noch. Nur leider (oder Gott sei Dank) auch zugemüllt. Mit Arbeit. Wird Zeit, dass das Jahr bald vorbei ist und ich wenigstens im Dezember ein weniger Ruhe habe. Was mich aber am meisten stört ist, wie jedes Jahr eigentlich, dass es jetzt schon wieder grau in grau draussen wird und ich meinen Arsch bei diesen Lichtverhältnissen einfach nicht mehr hoch bekomme. Andererseits, bei der Arbeit die da rumliegt auch egal, hab´ eh keine Zeit dazu. Echt scheisse wenn man so vom Licht abhängig ist. Und nein, ich habe nicht die Rollos herunter gezogen! Ich glaube ich brauche so etwas wie Sonnen-Pillen, nur die gibt´s ja nicht. Oder noch nicht. Oder doch? Wenn jemand was weiss bitte melden.

Und sonst? Laufen die Endarbeiten für heuer und bereits die Vorarbeiten für 2013 und ich muss echt Gas geben, weil Ende nächsten Jahres läuft mein Countdown ab. Und dann soll´s das gewesen sein, anyway.

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