Im Code gefangen

Ein Grund warum es aktuell so ruhig ist hier, ist das da. Arbeite gerade an drei neuen Webseiten gleichzeitig und hänge im wahrsten Sinn des Wortes im CODE. Und das ist nur ein Rechner, am zweiten läuft der Rest im Testbetrieb. Ist wieder genau das richtige Wetter draussen, was heisst Wetter, die richtige Jahreszeit, um sich diesem Wahnsinn hinzugeben. Dafür sollten dann spätestens ab 2014 wieder drei neue Seiten online sein um weiter Kohle in die Hütte zu spülen. Vielleicht gehen sich ja meine zwei Fotoprojekte auch noch aus. Dann wären es fünf und ich kann mich endlich wieder dem aktiven Nichtstun widmen. Da gibt es nämlich auch genug zu tun.

screens coding

Mit Otto ins Wasser

Im Grunde bin ich ja froh einer ‘Zielgruppe’ anzugehören, die nicht so dermassen auf Lifestyle und Trends abfährt wie jene der Frauen. Womit geklärt wäre, dass ich ein Mann bin. Ich meine, es ist ja alles schön und gut wenn Mann sich auch ein wenig ‘umschaut’ und stylt um nicht vollkommen neben der Spur zu leben, aber wenn man sich anschaut was Frauen so aufführen um immer ‘up to date’ zu bleiben, es kann einem Angst machen. Da gibt es die eine Gruppe die von Laden zu Laden zieht, überall einen halben Orgasmus bekommt ob der überdrübersupertollen Sonderangebote (meine Tochter hat gerade den neuen Swarowski-Laden auf der Kärntner Strasse entdeckt und ist seitdem zum Tier mutiert), und dann gibt es die Online-Shopping-Queens. Kein Portal ist vor ihnen sicher und schon gar keine Kreditkarte. Shoppen bis zum Platsiktot kann man schon sagen. Irgendwann habe ich ja von einer Freundin meiner Tochter berichtet, die total süchtig ist nach solchen Einkaufsmöglichkeiten und bei keinem BUY-Button vorbeikommt. Jetzt hat sie ein neues Portal entdeckt, was eigentlich nicht wirklich neu ist weil es das Unternehmen ja schon fast ewig gibt. Otto, nicht der Ostfriese, auch nicht der Motorenheini, nein, das Versandhaus lädt online zum shoppen ein. Und wie Töchterchens Freundin hellauf begeistert geschildert hat, ist es ein Paradies für Schnäppchenjäger, Fashionistas und Trendsetter. Ich steh´ dann immer daneben, schau ein wenig belämmert aus der Wäsche, schüttle innerlich den Kopf und wundere mich warum diese Freundin nicht schon lange selbst einen Online-Handel aufgezogen hat. Ware hätte sie ja schon genug gehortet.

Wie auch immer, um mit den jungen Leuten mitreden zu können und nicht als alter ahnungsloser Depp einfach daneben zu stehen, habe ich mir die Seite natürlich angeschaut und bin zum Schluss gekommen, dass dort recht hübsche Mädels flotte Mode und auch weniger kleine Kleidungsstücke präsentieren. Trendy, modisch, stylisch, hübsch. Die Männermode hat mich weniger interessiert, aber die Bademode für diesen Sommer gibt schon ordentlich was her, zum Beispiel die wenig stofflastigen Teile von Homeboy Beach. Ich werde dann wohl nächstes Mal ganz unverfänglich eine Badenixe fragen ob ihr Reststück Stoff von Otto ist und wenn ich keine Ohrfeige bekomme hat die Dame echt Humor bewiesen.

Weichenstellung

Das eine Projekt geht in die Endphase, das andere (für allerliebste Tochter), wird ab nächster Woche in Angriff genommen. Danach wird das erste für einen Monat auf Eis gelegt (um sich ‘setzen’ zu können, sozusagen) und das zweite sollte in spätestens zwei Monaten fertig sein. Zumindest soweit, dass es nur mehr weniger Nachjustierungen bedarf. Auf jeden Fall wird es ein ‘heisser Sommer’. So der überhaupt noch kommt.

Weiche

Wiener Fressfestival

Seit gestern findet im wunderschönen Wiener Stadtpark das Genuss Festival statt. Heute und morgen wird noch alles was das Land an Würsten, Schinken, Käse, Honig, Essigen, Ölen, Säften, Niedrig- und Hochprozentigem zu bieten hat feilgeboten. Weil ich schlau war, habe ich mir gestern noch das schöne Wetter für meinen Besuch ausgesucht. Heute ist nämlich schon wieder Ebbe mit Sonnenschein. Natürlich wurde auch entsprechend ‘vorgesorgt’ und die Speisekammer wieder mit feinster Ware aufgefüllt.

Menschenmassen im Park
Alpkäse Voralrleberg
Tiroler Gröstl
Bratwürstel mit Kartoffeln
Wien Markt

Die Sache mit der Belastungsgrenze

Wieder mal ruhig hier, aber im Moment geht´s mehr als rund. Meine Weinseite läuft wie geschmiert und die Anfragen nehmen stetig zu, in der Zwischenzeit werden meine Berichte auch schon in Weinzeitungen veröffentlicht. Jetzt bastle ich gerade an einem neuen Projekt herum das irgendwann heuer online gehen soll. Nebenbei kommt allerliebste Tochter auf den Online-Geschmack und will auch ein Projekt starten, welches ich allerdings seit drei Jahren rumliegen und nie begonnen habe weil ich einfach keine Zeit dazu hatte. Jetzt habe ich vor zwei Wochen die Domains registriert und grabe mich durch das neue Backend das ich dazu brauche. Zu all dem habe ich mir ein neues Geäuse zugelegt weil ich mich in Zukunft noch intensiver mit der Fotografie beschäftigen möchte und auch im Ausland wieder Projekte machen will. Mir geht nämlich a) die ganze EU immer mehr auf den Sack und b) hängt mir Wien schon mehr als zum Hals raus. Zuviele Ideen liegen hier herum um wollen irgendwann zumindest teilweise realisiert werden. Also muss was leiden, und das ist im Moment vanilleblau. Aber irgendwann braucht der Mensch auch Entspannung. Burn-out habe ich bereits hinter mir und möchte es kein zweites Mal. Ich bin genügsam geworden :-) Anyway, ich bin nicht weg, ich bin nur etwas busy. Und jetzt wird erstmal etwas gefuttert. Schönen Abend noch!

Garnelen & Vino Verde

Abenteuer in der Bank

Gestern war ich nach fast einem Jahr wieder mal im Haus- und Hof-Zockertempel um ein Duplikat meiner Kontokarte anzufordern. Meine hat nämlich einen Riss im Magnetstreifen und fällt irgendwann demnächst auseinander. Also betrete ich das Casino und gehe schnurstracks auf den griesgrämig schauenden ‘Kundenbetreuer’ zu. Auf die Frage ob ich einen Ausweis habe lege ich brav meinen Führerschein vor. Daraufhin kommt von ihm die Frage ob ich einen neuen Reisepass habe. Da ich ferngesteuert und ahnungslos JA sage kommt auf dem Absatz “dann brauche ich ihren Pass”.

Ich: “Das ist mein FS, der ist in Österreich ein allgemein gültiges Personaldokument“
Er: “Ich brauche trotzdem ihren Reisepass“
Ich: “Sind wir hier in Amerika oder wie, warum?”
Er: “Weil das so ist bei uns”
Ich: “Das sagte schon mein alter Herr immer wenn ihm die Argumente fehlten”
Banktrottel: “Dann brauche ich einen Meldezettel”
Ich: “Wozu denn den jetzt?”
Er: “Weil ich nur ihren FS habe”
Ich: “Und was sagt ihnen mein Meldezettel was mein FS nicht verrät?”
Er: “Ich brauche dann ihren Meldzettel”
Ich: “Wissen sie was? Vergessen wir das ganze, ich behalte meinen FS und wenn das Plastik nicht mehr funktioniert wechsle ich einfach die Bank.”

Ich weiss nur eines; in diesen Tempeln arbeiten wirklich nurmehr die grössten Vollidition und machen Dienst nach Vorschrift. Dafür aber mit Krawatte. Und jetzt erhöht man wie zum Hohn wieder die Kontoführungsgebühren weil das alles soviel Aufwand macht. Verbrecherpack und lumpiges Gesindel. Die Schweiz entwickelt sich immer mehr zur einzigen Alternative. Dafür habe ich mir nachher ein schönes Bierchen gegönnt. Damit ich nicht umsonst gefühlte 21 Kilometer durch die komplette Innenstadt getrabt bin.

guinness zur labung

Lauftag

So nennt sich das was heute am Programm steht. Zuerst geht´s in die Apfelzentrale. Weil ich gerne Hardware habe und mir deshalb die CD mit dem neuen Betriebssystem hole. Ein feststoffliches Backup ist mir lieber als ein virtuelles. Dann in den Grafikbedarf, ich brauche Mal- und Löschpapier. Ja, richtiges, echtes Papier! Danach muss ich schauen wo ich Lebensmittelfarbe auftreibe. Ist ja nicht so einfach in der Weltstadt. Anschliessend geht´s in den Fotoladen. Kleinzeug einkaufen; diesmal wirklich! Weiter in den Baumarkt. Acrylplatte und diverse Buntlacke ausfassen. Und wenn ich ganz lustig bin lasse ich mir gleich ein paar Holzlatten zuschneiden, damit ich endlich meine Aufhängevorrichtung zimmern kann. Mal schauen. Ich bin dann mal unterwegs.

Achtung vor Brillenträgern!

Viel ist schon geschrieben worden über das Teil. Viel wird disktutiert und noch mehr gerätselt. Über das, was man alles mit dieser Google-Brille anstellen kann und/oder könnte. Sogar Verbote in Lokalen wurden bereits im Vorfeld verhängt. Ich persönlich weiss nur, dass, sollte mir jemand gegenüber treten und diese Brille tragen, ich ihn auffordern werde sie abzunehmen. Tut er das nicht, kriegt er eine aufs Auge dann wird er mit mir leider nicht in Kontakt treten können. Ich finde es generell bedenklich wenn jeder der dieses Teil trägt einfach Fotos oder Filme von mir machen und diese problemlos im Internet oder sonstwo verbreiten kann. Das hat nichts mit Paranoia zu tun und auch nicht einmal mit übersteigertem Datenschutzverlangen. Es ist einfach so, dass ich den Zeitpunkt zu dem ich fotograftiert oder gefilmt werde, bzw. das was über mich veröffentlicht wird, gerne selbst bestimme. Oder wie würde es euch gehen wenn ihr zehnmal am Tag von irgendwelchen Freaks unwissend fotografiert/gefilmt und im Anschuss virtuell verewigt werdet? Speziell bei der ‘Nahrungsaufnahme’ neigt der Mensch doch zu selten dämlichen Gesichtsausdrücken. Ich bin gespannt wie sich diese Sache entwickelt und wie Menschen die nichts davon halten auf die Brillenträger reagieren. Was haltet ihr davon? Rechts dürft ihr eure Meinung kundtun. Schmerzfrei und vor allem (noch) unsichtbar!

Toskana, Toscani & Ich

Bevor ich mich jetzt auf den Weg in die Stadt mache um dort wieder die Volkswirtschaft zu beleben, noch eine erfreuliche Nachricht (für mich). Vor ein paar Wochen wurde ich gefragt ob ich über gewisse Weine berichten könnte, würde und wolle. Als ehemaliger ‘Werbefuzzi’ konnte ich natürlich dieser speziellen Anfrage nicht widerstehen, handelt es sich doch um die Weine jenes Fotografen, der in den Achtzigern die Werbe- und Konsumentenwelt nachhaltig und vor allem weltweit aufgemischt hat. Heute sind sie eingelangt und ich habe das aussergewöhnliche Vergnügen, in Kürze einen dieser Tropfen sozusagen ‘anteprima’ vorstellen zu dürfen, weil dieser nämlich noch gar nicht am Markt erhältlich ist. So liebe ich Freitage. Und mein Leben. Danke Oliviero! Salute!

OT Wines

Ärzte sind Zeitdiebe

Wenn mir was mächtig auf die Socken geht, dann ist es das Zeitmanagement gewisser Ärzte. So man bei denen überhaupt von Zeitmanagement reden kann. Da fragt man zehnmal nach ob man wenn man pünktlich ist auch um diese Uhrzeit dran kommt usw. und wenn man dann kommt ist alles für Arsch und Friedrich. Wozu gibt einem ein Arzt einen Termin für 14 Uhr wenn man dann nicht vor 16 Uhr an der Reihe ist? Ist er zu blöd oder einfach nur ignorant? Ich hasse solche Idioten die mir meine Zeit stehlen weil sie mit ihrer nicht umgehen können, oder wollen. Ich brauch ´nen Arzt, aber einen der die Uhr kennt!

Scheisshaus-Blues

Der Nachteil eines Home office: Du kannst drauf wetten, dass wann immer du am Scheisshaus sitzt der Paketdienst kommt und wieder abhaut, weil du ihm nach einmal läuten nicht sofort aufgemacht hast. This sucks!

Es ist Freitag!

Los geht´s! Der geschundene Körper ist auf Ausgehmodus gebracht, Kaffee wurde ausreichend in die Blutbahn transferiert und draussen ist es (noch) trocken. Also auf in die Stadt meinen Wochenendmarathon absolvieren. Hier die schedule of today:

Zuerst beim Haus- und Hofarzt einfallen (Rezept besorgen) +++ In die Agentur düsen (bei einem Espresso mit Carina den nächsten Blödsinn aushecken) +++ Weiter in den Fetzentempel (brauche was für den Frühling. HA HA HA, als ob der heuer noch kommen würde) +++ Auf den Graben traben, Kommerzialrat wartet (heute zahle ICH die Rechnung. UND den Kaffee) +++ Zum Lieblingsbäcker latschen (Brot und Baguettes besorgen. Und ein paar Croissants) +++ Bauernmarkt auf der Freyung aufsuchen (Käse und Schinken ausfassen) +++ Pause im Schwarzen Kameel einlegen (immer ein perfektes Alibi) +++ Kaffee kaufen (gibt´s nicht im Supermarkt) +++ In den Leckerli-Tempel um den Wocheneinkauf zu erledigen (man gönnt sich ja sonst nichts) +++ Alles nach Hause befördern und dann noch in den anderen Tempel des Wahnsinns düsen (eine Kiste Guinness sowie genügend Weissbier im Kofferraum verstauen und in die Kammer der Flüssigvorräte befördern) +++ Apotheke Rezept einlösen +++ Und dann ist Schluss mit Woche, dann ist Wochenende. Ich wünsch euch was!

Drückt der irre Koreaner auf den Knopf?

Mal ganz ehrlich. Sollte man diesem übergewichtigen, von Komplexen irritierten, nordkoreanischen Gnom Kim Jong-un nicht richtig eine vor den Latz knallen damit er mal aufwacht? Was will dieser Idiot eigentlich? Sind ihm die Pornos ausgegangen? Ist der Weinkeller leer? Oder hat er einfach wieder seinen unsäglichen Durchfall der ihm sogar die letzten Reste seines nicht vorhandenen Hirns rausspült? Ich persönlich glaube ja nicht, dass dieser Depp sich wirklich traut den Knopf zu drücken. Ausser jenem auf seiner Spielkonsole. Was denkt ihr? Rechts ist das Steuerpult und keine Sorge, es fliegt keiner in die Luft. Zumindest nicht heute und nicht hier.

Von Nagelbrettern und dem Osterhasen

Heute ist also Karfreitag. Ist das nicht der Tag an dem man den Prediger an die Wand getackert hat? Und sollte nicht bereits irgendwo der Osterhase freudig auf und ab hüpfen und seine Eier verbudddeln? Ich habe aber null Bock unter einer meterdicken Schneeschicht zu wühlen und pfeif´ deswegen auf den ganzen Krempel. Ich mach´ mir lieber eine Tafel feinste Schokolade auf nagle symbolisch ein paar Flaschen Wein ans Holzkreuz. Bin dann mal weg und mache die Stadt unsicher. Frohe (F)Eiertage, oder so.

porcelana apotequil

Sonne über der Stadt

Ausschauen tut es ja äusserst frühlingshaft da draussen. Wenn es nur nicht so arschkalt wäre. Aber was soll´s? Raus muss ich trotzdem. Hier die schedule of today:

Zuerst einmal zwecks Steigerung der Feinmotorik einen zweiten Kaffee brauen +++ Ab in den Nassraum zwecks Reinigung und allgemeinen Renovierungsrabeiten +++ In die City aufbrechen und im Fetzentempel nach halbwegs brauchbaren Frühjahrsteilen suchen (vorgenommen nur zu schauen und nicht zu kaufen. Der war gut, ich weiss!) +++ Danach zum Kopfgärtner um den Wildwuchs zu stoppen und den Rasen wieder auf englische Verhältnisse anpassen (dabei auch gleich die Greifwerkzeuge auf Vordermann bringen lassen) +++ Anschliessend Treffen mit dem Geheimrat beim Figlmüller (schon lange kein echtes Wiener Schnitzel mehr gegessen. Ausserdem zahlt heute ER) +++ Weiter dann zum Haus- und Hofbäcker traben (um wenigstens ein paar Kalorien wieder runter zu laufen) +++ Weiter auf einen Sprung in die Weinhandlung und danach den grossen Wocheneinkauf erledigen (ich liebe einkaufen, habe ich das schon erwähnt?) +++ Unbedingt irgendwo einen dreifachen Espresso der Blutbahn zuführen +++ Heimreise (was ich vergessen habe kratzt mich dann zuhause auch nicht mehr. Dann ist Wochenende und ich will dann nur mehr meine Ruhe) +++ Ich wünsch euch allen was.

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